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Vernissage: Spuren des Lebendigen | Mensch-Natur-Schrift

Vernissage: Spuren des Lebendigen | Mensch-Natur-Schrift

Di., 17.11.2026

Vernissage: Spuren des Lebendigen | Mensch-Natur-Schrift

Michaela Gutsjahr und Heinz Knapp
Leitung:Michaela Gutsjahr und Heinz Knapp
Kursnummer:2026-11-17D

Beschreibung:

Beide Künstler erkunden in ihren Werken ihre Beziehung zur Welt als Ausdruck ihrer schöpferischen Lebendigkeit.
Während Heinz Knapps Bilder und Plastiken das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine thematisieren und die Beschleunigung der modernen Welt ins Visier nehmen, indem er zeigt, wie die Robotik und Technik bereits einen festen Platz in unserer Welt haben, kommt Michaela Gutsjahr vom Wort her: Ihre Gedanken über "Naturliches" und Menschliches formen sich zu schöpferischen Gesten auf dem Papier und entwickeln sich zu kalligrafischen Experimenten, die die hauchdünne Grenze zwischen Sprachlichkeit und Bildlichkeit ausloten.

Michaela Gutsjahr (Mag.phil., Med.) lebt in der Gemeinde Zelking im Melktal und arbeitet als AHS-Lehrerin für Deutsch und Englisch am Bundesgymnasium Wieselburg. Sie ist zusätzlich in der Begabtenförderung von Kindern tätig und gestaltet Lehrveranstaltungen zum Thema "Begabtenförderliche Unterrichtsgestaltung" an der PH NÖ in Baden.
Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren einerseits mit dem Schreiben von Texten, von Lyrik (Publikation Wildwuchs, Wien, 2012), Gedanken und Haiku, andererseits auch mit der Handschrift, der Kulturgeschichte der Schrift, den historischen Schriften und der Kalligrafie. Als Künstlerin hat sie seit 2006 in zahlreichen Sommer- und Kunstakademien Aus-und Fortbildungen mit nationalen und internationalen KalligrafInnen besucht und ist seit mehr als zehn Jahren als experimentelle Kalligrafin tätig. (Triptychon der Pfarrkirche in Zelking "Im Anfang war das Wort, 2022; Schriftbilder; kaligrafische Experimente)
Experimentelle Kalligrafie experimentiert mit Schrift, Farben, Rhythmus, Formen, auch mit verschiedenen Schreibwerkzeugen, spielt Verstecken mit der Lesbarkeit, verschlüsselt Worte und Texte durch Verdichtungen und geht oftmals in der schöpferischen Geste weit über die Grenze des Sprachlichen hinaus, indem Zeichen als impulsive und fantasievolle Spuren auf dem Papier gestaltet werden dürfen.

Heinz Knapp ist freischaffender Maler und Bildhauer. Er wurde 1947 in Pöchlarn geboren und lebt mit seiner Familie seit 1974 in Emmersdorf an der Donau. Sein künstlerischer Werdegang startete in der HTL für Hochbau in Wien, danach war er Gastschüler an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Seit 1972 bis dato ist er als selbstständiger freischaffender Künstler tätig. Von 1999-2015 war er Mitglied beim Künstlerkreis IMAGO in Wien.
Er war an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland beteiligt und schuf Kunstwerke im öffentlichen Raum wie das Nibelungendenkmal in Pöchlarn und Skulpturen in Waidhofen a.d. Ybbs, Melk, Wien, Weitenegg, Emmersdorf und Düsseldorf als auch im privaten.
Seine Galerie und sein Atelier können in Emmerdorf und Melk besucht werden.
"Das Beste, was der Künstler gibt, ist Abglanz dessen, was er liebt."

17. November 2026,
Dienstag, 19 Uhr

Musik: Johann Falter
Moderation: Josef Penzendorfer
Eröffnung: Erich Ortner

Die Ausstellung ist bis 3. Februar 2027 zu den Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8-16 Uhr sowie nach telefonischer Terminvereinbarung unter 07477/42885 zugänglich.

Termine und Zeiten:

Termin: Dienstag, 17.11.2026 von 19.00-22.00 Uhr

Anmeldung:

Anmeldung entweder per Mail an bildungszentrum@st-benedikt.at oder via WhatsApp unter 07477 – 42885.
Sie erhalten keine automatische Antwort. Ihre Anmeldung wird so rasch wie möglich zu den Öffnungszeiten (Mo bis Fr 8-12 und 14-16 Uhr) bearbeitet. Wir freuen uns auf Sie!
Das Team des BZ St. Benedikt