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Vom Mythos der erlösenden Gewalt

Vom Mythos der erlösenden Gewalt

Do., 26.04.2018

Vom Mythos der erlösenden Gewalt

Essayfilm mit Texten von Walter Wink
Leitung:Johanna Tschautscher
Beitrag:€ 12,00
Kursnummer:2018-04-26A

Beschreibung:

Der Mythos der erlösenden Gewalt ist der tragende Mythos der modernen Welt. Weder Judentum, Christentum noch Islam, sondern die Gewalt ist die herrschende Religion der Gesellschaften. Gewalt rettet, Krieg bringt Frieden, Macht schafft Recht. Gewalt funktioniert. Der religiöse Charakter von Gewalt verlangt von seinen Anhängern Gehorsam bis in den Tod. Der Theologe Walter Wink beschäftigte sich dreißig Jahre lang mit den Mächten und ihren Mythen und fragte dabei nach Engeln, Dämonen, dem Geist von Gemeinden, Institutionen und Nationen sowie der Frage nach Gewalt und dem dazugehörigen Herrschaftssystem.
Das Gespür für eine andere Ordnung, die frei von Herrschaftssystemen ist, führte die Regisseurin zum amerikanischen Theologen Walter Wink, auf den Friedhof Staglieno in Genua, zu den Professoren Georg Steins und Thomas Nauerth aus Osnabrück und zu Menschen, die von Gott, Gewaltlosigkeit, Dämonen und Gebet erzählen.
Der tiefen Überzeugung Walter Winks, dass es einen Gott gibt der immer noch größere Möglichkeiten hat und seinen Gedanken zum Thema Gewalt, widmete sich die Regisseurin Johanna Tschautscher zusammen mit ihren Gesprächspartnern, welche sie in die Tiefen von "Gottes Ökonomie" geführt hat.
Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zum Dialog mit der Regisseurin.

Donnerstag, 26. April 2018, 19 Uhr
Ort Bildungshaus
Regisseurin Johanna Tschautscher Schriftstellerin, Regisseurin, www.johanna-tschautscher.eu
Beitrag € 12,-
Anmeldung erforderlich

Termine und Zeiten:

Termin: Donnerstag, 26.04.2018 von 19.00-21.30 Uhr