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Nachberichte

Operngala am Faschingsamstag

Sa., 22. Februar 2020

Großartige Operngala

GEHOBENE UNTERHALTUNG / Zum 15. Male wurde für Opernfreunde im Stift ein Konzertabend auf tollem Niveau geboten.

Von Josef Penzendorfer

SEITENSTETTEN / „Verkleidung“ am Faschingssamstag – das verbindet man zumeist mit einem Gschnas-Fest, Mostviertler Musikfreunde aber ziehen dem die Konzertkleidung vor und besuchen die nunmehr schon traditionelle Operngala im Maturasaal des Stiftes. Auch diesmal wurden am 22. Februar die vielen Opernfreunde mit einer Gala der Extraklasse beschenkt und erneut mit exzellenten Darbietungen überrascht. Auf Einladung des Bildungszentrums St. Benedikt konnten die Sopranistin Simona Eisinger und der Tenor Alexander Kaimbacher gewonnen werden, die mit ihren bestens gewählten Arien und Duetten stimmlich zu glänzen wussten. Mit der Arie des Candide von Leonard Bernstein eröffnete Alexander Kaimbacher das ansprechende Programm; seine sichere Höhe mit viel Glanz bewies er den ganzen Abend hindurch großartig, sein wunderbares lyrisches Timbre kam nicht nur in der Arie des Belmonte, sondern auch in jener des Loge aus „Rheingold“ oder im Operettenteil zum Ausdruck: „Ich bin ein Zigeuner“ aus Lehárs „Zigeunerliebe“ oder auch „Komm, Zigan“ aus Kálmáns „Gräfin Mariza“ konnten das Publikum auch aufgrund seiner ausdrucksstarken Darbietung voll begeistern.

Verismo & Operette

Die Sopranistin Simona Eisinger wiederum sorgte mit ihrer glockenreinen Stimme für einen wahren Ohrenschmaus: Mit der Arie der Gräfin aus Mozarts „Figaro“, im Besonderen aber mit Rusalkas „Lied an den Mond“ von Dvořák konnte sie das Publikum begeistern. Arien und Duette aus „Wiener Blut“, „Paganini“, „Frühjahrsparade“ und „Csárdásfürstin“ rundeten das Programm ab. Überaus klangschön und nuancenreich dargeboten wurde auch das Duett Nedda-Silvio aus Leoncavallos „Bajazzo“ – sicher ein Höhepunkt des Abends! Als kongenialer Begleiter am Klavier fungierte – bravourös und einfühlsam zugleich – einmal mehr Manfred Schiebel. Josef Penzendorfer moderierte den Abend geistreich und humorvoll; das schon obligate Künstlergespräch zeigte drei überaus sympathische Künstler, die die Herzen der Zuhörer berühren konnten und diesem beglückenden Opernabend mit dem Duett „Wien, du Stadt meiner Träume“ einen glanzvollen „Schlussakkord“ gaben.

 

Bildtext:

Die Zuhörer zeigten sich vom Format dieses Opernabends erneut begeistert; dafür sorgten: Bildungshausleiter Johannes und Lucia Deinhofer, Pianist Manfred Schiebel, Sopranistin Simona Eisinger, Abt Petrus Pilsinger, Tenor Alexander Kaimbacher und Moderator Josef Penzendorfer.

Foto: PfaffenbichlerFoto: PfaffenbichlerFoto: PfaffenbichlerFoto: PfaffenbichlerFoto: PfaffenbichlerFoto: PfaffenbichlerFoto: PfaffenbichlerFoto: PfaffenbichlerFoto: PfaffenbichlerFoto: PfaffenbichlerFoto: PfaffenbichlerFoto: PfaffenbichlerFoto: Pfaffenbichler